Der Legende nach entstand der Toskanische Archipel aus einer Halskette, die Venus, der Göttin der Schönheit und der Liebe, vom Hals glitt und ins Wasser des Tyrrhenischen Meeres fiel.
In diesem zauberhaften Mythos steckt ein Körnchen Wahrheit, denn ohne Zweifel sind die Inseln des Archipels wahre Paradiesstückchen.
Nur wenige andere Urlaubsziele der Welt können auf so kleinem Raum ein derart reiches und vielfältiges Angebot bieten: von den Meeresgründen, einem wahren Paradies für Taucher, bis zu Bergen umgeben von jahrhundertealten Wäldern, von Stränden und kleinen Buchten, eingerahmt von mediterraner Macchia, bis zu kleinen Hügeldörfern in zeitloser Ruhe.
Jeder Besucher findet hier seine eigene Art von Urlaub: seinem Lieblingssport nachgehen, sich dem Ritual des Sonnenbadens hingeben oder auf Entdeckungsreise gehen, um zu erfahren, was der Toskanische Archipel an Geschichte, Kultur und Gastronomie zu bieten hat.
Kurz und knapp: die Insel Elba
Nur 10 km vom Festland entfernt und mit einer Fläche von 224 km² ist Elba die größte Insel des Toskanischen Archipels und die drittgrößte Insel Italiens. Seit dreißig Jahren gehört sie, zusammen mit Pianosa, Capraia, Montecristo, Giglio, Gorgona und Giannutri, zum Nationalpark des Toskanischen Archipels.
Das Klima ist besonders mild, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur zwischen 15° und 16°C; die saisonalen Höchstwerte liegen im Schnitt bei 14°C im Winter, 21°C im Frühling, 27°C im Sommer und 20°C im Herbst. Die Meerestemperatur rund um Elba schwankt zwischen etwa 14°C im Winter und Spitzenwerten von 25 bis 28°C in den wärmsten Monaten. Die Badesaison erstreckt sich in der Regel von Mai bis Oktober, mit den besten Bedingungen im Juli und August.
Dank der Vielfalt seiner Küste (mit einer Länge von 147 km), dem Reiz seiner Strände und der majestätischen Schönheit des Monte-Capanne-Massivs (1.019 m) ist Elba zu Recht zu einem der weltweit bekanntesten Reiseziele geworden.
Das Hauptstraßennetz (rund 160 km) ist vollständig asphaltiert; hinzu kommen etwa 80 km landschaftlich reizvolle unbefestigte Straßen.
Bereits in prähistorischer Zeit besiedelt und schon zu Beginn der geschichtlichen Aufzeichnungen für ihre Eisenminen bekannt, wurde Elba — von den Ligurern "Ilva" und von den Griechen "Aethalia" genannt — zunächst ligurisch, dann griechisch, dann etruskisch, bevor sie jahrhundertelang römisch blieb. Im Mittelalter wurde sie von den Pisanern, dann von den Appiani und den Medici beherrscht. Immer wieder weckte sie das Interesse europäischer Mächte, die zahlreiche Spuren ihrer Herrschaft hinterließen.
Die Medici hinterließen deutliche Spuren in Portoferraio (die Stadt wurde zu Ehren von Cosimo de' Medici in Cosmopoli umbenannt), ebenso die Spanier, die die Festung San Giacomo errichteten, gegenüber dem Forte Focardo in Porto Azzurro.
Napoleons kurze Herrschaft (1814-1815, 9 Monate und 23 Tage) hinterließ bedeutende Erinnerungsstätten in der Villa dei Mulini, der Villa San Martino, den alten Kirchen von Portoferraio, in Marciana Alta (der Einsiedelei Madonna del Monte) und an weiteren Orten.
Verwaltungstechnisch ist Elba in sieben Gemeinden unterteilt: Portoferraio, Campo nell'Elba, Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro und Rio.
Die berühmten Weine und die ausgezeichnete Küche, zusammen mit dem unberührten Meer, dem dichten Netz an Wander- und Mountainbike-Wegen, dem milden Klima und der klaren Luft, machen Elba zu einem idealen Ort für Erholung, Urlaub und Tourismus zu jeder Jahreszeit.
| Entfernung vom Festland | 10 Kilometer, bzw. etwa 5 Seemeilen am nächstgelegenen Punkt, dem Ort Cavo |
| Häfen mit Verbindung nach Piombino | Portoferraio, Cavo und Rio Marina |
| Notdienste | Auf der Insel Elba gibt es ein Krankenhaus in Portoferraio, das per Helikopter mit Livorno, Pisa und Grosseto verbunden ist |
| Verbindungen zu anderen Inseln | Die Insel Elba ist über Toremar mit Pianosa verbunden (Abfahrten ab Piombino und Rio Marina), im Sommer auch über Aquavision (Abfahrt ab Marina di Campo) |
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